Die Filmförderungsanstalt (FFA) hat die erste Förderrunde ihres neuen automatisierten Programms zur Unterstützung deutscher Kinos abgeschlossen. Insgesamt wurden knapp 4,1 Millionen Euro an 99 Projekte vergeben – ein starkes Signal für die Zukunftsfähigkeit des Kino-Standorts Deutschland.

Nach Öffnung des neuen Antragsportals gingen 177 Förderanträge ein. Trotz der hohen Nachfrage und eines damit verbundenen Auswahlverfahrens konnte ein Großteil der Mittel zielgerichtet eingesetzt werden. Der Fokus lag auf der technischen und infrastrukturellen Modernisierung: 87 Projekte wurden etwa zur Anschaffung neuer Projektoren, Bestuhlung und Kassensysteme bewilligt.

Dank der Förderung können bis zu 75 neue Projektionsanlagen, 20 modernisierte Kinosäle sowie 10 neue Kassensysteme realisiert werden. Auch Maßnahmen zur Barrierefreiheit wurden berücksichtigt – etwa durch die Erneuerung von bis zu fünf Kino-Websites und Sanitäranlagen.

Zusätzlich flossen rund 35.000 Euro in Projekte zur Filmbildung für junge Menschen und zur individuellen Kinoberatung.

Das neue Förderverfahren basiert auf dem Filmförderungsgesetz 2025 und verzichtet auf Gremienentscheidungen. Stattdessen erfolgt die Antragstellung fortlaufend, während die Förderzusagen gesammelt und nach festen Einreichfristen erteilt werden. Die aktuell laufende dritte Förderrunde endet am 24. Juli 2025.

Die Förderergebnisse des laufenden Jahres sind im Serviceportal der FFA abrufbar.

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