Der US-Filmkonzern Lionsgate hat am Donnerstag rund 50 weitere Arbeitsplätze abgebaut – etwa fünf Prozent der Belegschaft. Bereits Anfang des Jahres hatte das Unternehmen ähnlich viele Jobs gestrichen, sodass innerhalb von neun Monaten insgesamt rund 13 Prozent der Stellen weggefallen sind.
CEO Jon Feltheimer erklärte in einem Schreiben an die Mitarbeitenden, die Kürzungen seien Teil eines umfassenden Sparprogramms. Die Branche stehe derzeit vor „beispiellosen Veränderungen und Umbrüchen“, auf die sich Lionsgate einstellen müsse, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
Zu den Umstrukturierungen gehört auch die bereits erfolgte Trennung von der Streaming-Plattform Starz in ein eigenständiges Unternehmen. Außerdem verkauft Lionsgate Randgeschäfte, verschiebt Ressourcen in Wachstumsbereiche und reduziert Kosten.
Feltheimer betonte, man wolle den Betroffenen den Übergang so reibungslos wie möglich gestalten. Die nun erfolgte Entlassungsrunde solle den einjährigen Prozess der Neuausrichtung im Wesentlichen abschließen, auch wenn einzelne Abteilungen noch angepasst werden könnten.
Trotz der Einschnitte blickt das Studio optimistisch nach vorn. Zu den jüngsten und kommenden Filmprojekten zählen unter anderem der „John Wick“-Ableger Ballerina, das Drama The Long Walk, Aziz Ansaris Komödie Good Fortune, der dritte Teil von Now You See Me sowie die Romanverfilmung The Housemaid mit Amanda Seyfried und Sydney Sweeney.
Feltheimer hob hervor, dass Lionsgate weiterhin über eine umfangreiche Film- und Serienbibliothek, erfolgreiche Franchises und ein kreatives Team verfüge – Grundlagen, um ab dem Geschäftsjahr 2027 wieder deutlich zu wachsen.
Variety berichtet ausführlich.
