Die weltgrößte Kinokette AMC Entertainment hat sich eine neue Finanzierungszusage gesichert, um bestehende Verbindlichkeiten ihrer europäischen Tochter neu zu ordnen. Gemeinsam mit der New Yorker Niederlassung der Deutsche Bank wurde eine Kreditfazilität von bis zu 425 Mio. US-Dollar vereinbart.

Das Geld soll über die Tochter Odeon Cinemas Group aufgenommen werden, die in Europa unter anderem die Multiplexkette UCI Cinemas betreibt. Vorgesehen ist, die Mittel vor allem zur Ablösung bestehender vorrangig besicherter Schuldverschreibungen zu verwenden, die mit 12,75 Prozent verzinst sind und im Jahr 2027 fällig werden. Zusätzlich sollen mit dem Kredit Gebühren und Transaktionskosten gedeckt werden.

Die geplante Finanzierung soll als vorrangig besichertes Darlehen mit einer Laufzeit bis 2031 strukturiert werden. Der Zinssatz soll bei 10,5 Prozent liegen und damit unter dem der bisherigen Anleihen. AMC verfolgt damit das Ziel, die Bilanz der Odeon-Gruppe zu stärken, die Laufzeiten der Verbindlichkeiten zu verlängern und die Zinsbelastung zu senken.

Im Zuge der neuen Kreditvereinbarung hat das Unternehmen zudem entschieden, eine zuvor angekündigte Emission neuer vorrangiger Schuldverschreibungen nicht weiter zu verfolgen.

Der Abschluss der Finanzierung steht noch unter dem Vorbehalt endgültiger Kreditdokumente und üblicher Abschlussbedingungen. Nach Angaben von AMC könnte die Transaktion spätestens Anfang April abgeschlossen werden.

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Bild: © Paxabay