Die MOIN Filmförderung kann auch in den kommenden Jahren mit dem 2025 aufgestockten Förderbudget rechnen. Der Entwurf des Hamburger Doppelhaushalts 2027/28 sieht vor, die zusätzliche Mittelbereitstellung von fünf Millionen Euro jährlich fortzuführen. Der Haushaltsentwurf muss allerdings noch von der Hamburgischen Bürgerschaft beschlossen werden.

Mit der Verstetigung der Erhöhung bleibt der Förderetat der MOIN Filmförderung auf dem angehobenen Niveau. Hamburg will damit die Produktionsbedingungen am Standort sichern und Produzentinnen und Produzenten weiterhin verlässliche Rahmenbedingungen bieten.

„Mit der Verstetigung der zusätzlichen Mittel für die MOIN Filmförderung wollen wir an die kulturellen und wirtschaftlichen Erfolge der Hamburger Filmförderung in den letzten Jahren anknüpfen und nachhaltig in die Zukunft der Filmbranche in Hamburg investieren“, erklärte Hamburgs Senator für Kultur und Medien, Dr. Carsten Brosda.

Auch MOIN-Geschäftsführer Helge Albers begrüßte die geplante Fortführung der zusätzlichen Mittel. Sie ermögliche es der Filmförderung, die Branche vor Ort weiterhin gezielt zu unterstützen und die Förderinstrumente an die veränderten Anforderungen des Marktes anzupassen.

Die Ankündigung erfolgt zum Auftakt der ersten CineHamburg. Die neue Branchenveranstaltung bringt vom 7. bis 10. Juli Vertreterinnen und Vertreter der deutschen Kino- und Verleihbranche in Hamburg zusammen. Das von HDF Kino und AllScreens initiierte Format soll künftig als zentraler Treffpunkt für die Kinowirtschaft etabliert werden.

Der aktuelle Förderetat der MOIN Filmförderung umfasst 21,9 Millionen Euro. Hamburg trägt davon mit 14,9 Millionen Euro den größten Anteil. Weitere Mittel kommen aus einem festgelegten Anteil des Rundfunkbeitrags, vom Land Schleswig-Holstein, dem NDR, dem ZDF sowie aus Rückflüssen aus Förderungen.

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