Helge Albers, Geschäftsführer der MOIN Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, hat eine Debatte über die Zukunft der deutschen Filmförderung angestoßen. Bis zum Start des Filmfest Hamburg am 24. September will Albers auf LinkedIn verschiedene Aspekte der Förderpraxis zur Diskussion stellen und die Branche zur Beteiligung einladen.

In seinem ersten Beitrag geht es um die Harmonisierung der Fördersysteme. Ab 1. Januar 2027 sollen die deutschen Regionalförderungen bei gemeinsam geförderten Projekten mit einheitlichen Merkblättern für die Produktionsförderung arbeiten. Albers sieht darin einen Schritt zu einer vereinfachten und besser abgestimmten Förderpraxis.

Unter dem Titel „Quo vadis Gießkanne?“ beschäftigt er sich zudem mit der Verteilung begrenzter Fördermittel. Dabei stellt Albers die Frage, ob Kürzungen einzelner Fördersummen zwangsläufig negativ seien. Weniger Geld pro Projekt könne grundsätzlich ermöglichen, mehr Filme zu fördern. Gleichzeitig könnten Kürzungen längere Finanzierungswege, konzeptionelle Anpassungen und zusätzliche Kosten für die Produktionen zur Folge haben.

Mit der Reihe will Albers unterschiedliche Perspektiven auf die Filmförderung zusammenbringen. Weitere Beiträge sollen bis zum Filmfest Hamburg folgen.

Quelle: Helge Albers / LinkedIn

 

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