Die Fusion von Paramount und Warner Bros. Discovery ist vollzogen: Seit Dienstag firmiert der fusionierte Konzern unter dem Namen Skydance. Gleichzeitig sind die Aktien der neuen Gesellschaft unter dem Kürzel SKYD an der Nasdaq handelbar; der bisherige Handel mit Warner-Bros.-Discovery-Aktien wurde eingestellt.

Skydance beziffert den Umsatz des fusionierten Unternehmens auf knapp 70 Mrd. Dollar. Zum Konzern gehören unter anderem die Filmstudios von Paramount und Warner Bros., Paramount+ und HBO Max sowie umfangreiche TV-, Sport- und Nachrichtenangebote. Nach Angaben des Unternehmens zählt der Verbund mehr als 200 Mio. Streaming-Abonnenten.

Skydance plant einen jährlichen Kinoutput von mindestens 30 Filmen. Für sämtliche Titel ist ein Kinofenster von mindestens 45 Tagen vorgesehen. Auch die Zusammenarbeit mit unabhängigen Produzenten soll fortgesetzt werden.

Gleichzeitig steht der neue Konzern vor einem umfangreichen Sparprogramm. Skydance erwartet innerhalb von drei Jahren mehr als 6 Mrd. Dollar an Synergien. Einsparungen sollen unter anderem durch die Integration von Technologie und Beschaffung, eine Optimierung des Marketings sowie eine Reduzierung des Immobilienbestands erzielt werden. Die Nettoverschuldungsquote soll bis Ende 2029 auf das 3,0-Fache sinken.

Trotz der geplanten Einsparungen will Skydance die Investitionen in Inhalte auf hohem Niveau fortsetzen. Die Pro-forma-Ausgaben für Inhalte beliefen sich in den vergangenen zwölf Monaten auf mehr als 30 Mrd. Dollar. Bis 2030 soll der freie Cashflow auf mehr als 10 Mrd. Dollar steigen.

An der Spitze des neuen Konzerns stehen David Ellison als Chairman und CEO sowie Ynon Kreiz als Co-CEO. Die Filmstudios werden von Dana Goldberg und Josh Greenstein geführt. James Gunn und Peter Safran bleiben an der Spitze von DC Studios.

Quellen: Skydance, Variety, Deadline.

 
Bild: © Unsplash