Berlin, 15. September 2025 – Nach elf Jahren an der Spitze der Filmförderungsanstalt (FFA) ist Bernd Neumann offiziell verabschiedet worden. Staatsminister für Kultur und Medien, Wolfram Weimer, würdigte den scheidenden Präsidenten bei einem feierlichen Empfang in der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin. Rund 150 Gäste aus der Filmbranche und der Politik nahmen an der Veranstaltung teil, um Neumanns Verdienste zu feiern.
Neumann, der nicht erneut für das Amt kandidierte, hinterlässt ein beeindruckendes Erbe: Unter seiner Führung wurde der Deutsche Filmförderfonds (DFFF) 2007 ins Leben gerufen – ein Instrument, das heute als einer der erfolgreichsten Impulse für den deutschen Filmstandort gilt. Weimer bezeichnete Neumann als „Brückenbauer des deutschen Films“, der maßgeblich dazu beigetragen habe, die internationale Wettbewerbsfähigkeit deutscher Produktionen zu stärken und gleichzeitig die nationale Filmkultur zu fördern.
„Bernd Neumann hat Vision und Tatkraft bewiesen, die die deutsche Filmförderung nachhaltig geprägt haben“, so Weimer in seiner Rede. „Sein Engagement hat vielen Filmschaffenden neue Perspektiven eröffnet und den Standort Deutschland im internationalen Filmgeschäft gestärkt.“
Mit dem Abschied Neumanns endet eine Ära der Kontinuität und strategischen Weitsicht in der FFA. Die Branche blickt gespannt auf die Nachfolge und darauf, wie die Filmförderung in den kommenden Jahren weiterentwickelt wird.
Bernd Neumanns Rücktritt markiert nicht nur das Ende einer erfolgreichen Amtszeit, sondern auch einen Moment der Reflexion über die Rolle der Filmförderung als Motor der Kreativwirtschaft in Deutschland.
