Der National Lottery Funding Plan 2026–2029 investiert gezielt in Nachwuchstalente, Kinos, Bildung und internationale Kooperationen – mit Fokus auf Vielfalt, Nachhaltigkeit und UK-weite Förderung.

Das British Film Institute (BFI) hat seinen Förderplan für die Jahre 2026 bis 2029 vorgestellt: Insgesamt stehen 150 Millionen Pfund für britische Film- und TV-Kultur bereit – eine Steigerung von 10 % im Vergleich zur vorherigen Förderperiode.

Die Mittel fließen in sechs Bereiche:

  • Publikum: 33,5 Millionen Pfund für Kinos, Festivals und Community-Projekte, u. a. das erfolgreiche „Open Cinemas“-Programm.

  • Bildung & Kulturerbe: 13,3 Millionen Pfund für Filmunterricht in Schulen und den Erhalt von Filmsammlungen.

  • Filmproduktion & Talente: 61 Millionen Pfund für Nachwuchsfilmer, Kurzfilme und BFI NETWORK-Initiativen.

  • Skills & Arbeitsmarkt: 35,55 Millionen Pfund für Fachkräfteentwicklung, Stipendien und Nachwuchsprogramme.

  • Internationale Zusammenarbeit: 1,4 Millionen Pfund für Festivals, Märkte und Co-Produktionen.

  • Forschung & Innovation: 5,25 Millionen Pfund für Branchenanalysen, Innovationsprojekte und nachhaltige Maßnahmen.

Kulturministerin Lisa Nandy betont, dass die Förderung britisches Talent weltweit sichtbar macht und die Branche stärkt. BFI-Chef Ben Roberts hebt hervor, dass die Mittel gezielt dort eingesetzt werden, wo kommerzielle Finanzierung fehlt, und kreative Risiken fördern sollen.

Erfolge der bisherigen Strategie zeigen, dass Programme wie Skills Clusters, Open Cinemas und BFI NETWORK bereits nachhaltige Wirkung zeigen – von preisgekrönten Filmen bis zur Filmbildung in Schulen.

Die zusätzliche Unterstützung der Regierung, etwa durch den UK Global Screen Fund, ermöglicht es dem BFI, stärker auf dringend benötigte Programme zu fokussieren. Der neue Plan setzt auf Vielfalt, UK-weite Förderung und Nachhaltigkeit und soll sicherstellen, dass die britische Screen-Kultur kulturell wie wirtschaftlich weiter wächst.


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