Warner Bros. Discovery hat ein Übernahmeangebot von Paramount Skydance über rund 20 US-Dollar pro Aktie als zu niedrig zurückgewiesen. Die Gespräche um einen möglichen Zusammenschluss stehen im Kontext bevorstehender Unternehmenspläne und wachsender Konsolidierung im Streaming-Markt.

Warner Bros. Discovery (WBD) hat Berichten zufolge ein Übernahmeangebot von Paramount Skydance über etwa 20 US-Dollar pro Aktie abgelehnt, da der Preis als zu niedrig eingeschätzt wurde.

Die WBD-Aktien schlossen zuletzt bei 17,10 US-Dollar und liegen seit Bekanntwerden von David Ellisons Kaufabsichten am 11. September um mehr als 36 Prozent höher. Warner Bros. Discovery, Muttergesellschaft von HBO/HBO Max, Warner Bros. Entertainment, CNN, TNT, TBS und weiteren Marken, hat eine Marktkapitalisierung von rund 42,3 Milliarden US-Dollar. Ob das Angebot auch die Übernahme der Schulden von zuletzt 35,6 Milliarden US-Dollar beinhaltete, ist nicht bekannt.

Paramount Skydance soll zudem Gespräche mit dem Investmentunternehmen Apollo Global Management geführt haben, das zuvor ein Übernahmeangebot für Paramount Global abgegeben hatte. Larry Ellison, Vater von David Ellison, finanzierte größtenteils den Kauf von Paramount Global durch Skydance.

David Ellison bestätigte auf der Bloomberg Screentime-Konferenz in Los Angeles nicht offiziell ein Gebot für WBD, betonte jedoch die Bedeutung zusätzlicher Produktionskapazitäten, um im Streaming-Markt nachhaltiges Wachstum zu sichern. Er verwies auf Aussagen von WBD-Chef David Zaslav, dass die Branche von mehr Konsolidierung profitieren könne.

Das Angebot würde die vollständige Übernahme von Warner Bros. Discovery betreffen, das im kommenden Frühjahr in zwei Unternehmen aufgeteilt werden soll: Warner Bros., bestehend aus Studios und Streaming-Plattformen, und Discovery Global, einschließlich TV-Sendern und Discovery+.

Variety berichtet ausführlich.

 

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