Paramount Skydance will Warner Bros. Discovery übernehmen und bietet CEO David Zaslav eine Co-CEO-Rolle an. Die WGA warnt jedoch, dass eine solche Fusion ein ‚Desaster für Autoren, Verbraucher und den Wettbewerb‘ darstellen könnte und kündigt regulatorische Schritte an.
Paramount Skydance hat Warner Bros. Discovery (WBD) ein Übernahmeangebot unterbreitet, das WBD-CEO David Zaslav eine Co-CEO- und Co-Vorsitzenden-Rolle vorsah. Ziel war es, Zaslav im Falle einer Fusion als Schlüsselakteur zu halten und für Kontinuität in der Unternehmensführung zu sorgen.
Das Angebot war Teil eines dritten Übernahmeversuchs von Paramount Skydance, der von WBD jedoch abgelehnt wurde. Trotz eines attraktiven Angebots, das einen Kaufpreis von 23,50 US-Dollar pro Aktie, eine Barzahlung von 80 % sowie eine erhöhte Rücktrittsgebühr von 2,1 Milliarden US-Dollar beinhaltete, entschied sich WBD gegen die Übernahme.
Die Ablehnung deutet darauf hin, dass WBD weiterhin alternative strategische Optionen prüft, darunter die mögliche Aufteilung des Unternehmens in zwei separate Einheiten, um den Unternehmenswert zu steigern. Analysten sehen darin Hinweise auf mögliche weitere Übernahmeversuche oder strategische Partnerschaften.
Unterdessen äußerte die Writers Guild of America (WGA) deutliche Kritik. In einer gemeinsamen Erklärung der WGA West und WGA East bezeichnete die Gewerkschaft die geplante Fusion als „Desaster für Autoren, Verbraucher und den Wettbewerb“ und kündigte an, eng mit den Regulierungsbehörden zusammenzuarbeiten, um die Übernahme zu verhindern. Die WGA warnt, dass eine solche Fusion negative Auswirkungen auf Kreativschaffende und den Medienmarkt haben könnte.
Variety berichtet ausführlich.
WGA Says Warner Bros. Merger Would Be a ‘Disaster’ for Writers
How High Will David Ellison Go in Paramount’s Bid to Bag Warner Bros. Discovery?
