Das Kieler „Tatort“-Team um Almila Bagriacik und Karoline Schuch steht wieder vor der Kamera. Nordfilm produziert zwei neue Krimis für den NDR – mit prominenten Gaststars und spannenden Geschichten, die 2027 im Ersten zu sehen sein sollen.

In Kiel und Hamburg laufen derzeit die Dreharbeiten zu zwei neuen Folgen des Kieler „Tatort“, produziert von Nordfilm im Auftrag des NDR. Erneut stehen Almila Bagriacik als Kommissarin Mila Şahin und Karoline Schuch als Kriminalpsychologin Elli Krieger im Mittelpunkt der Geschichten. Bis zum 19. November entstehen die Filme mit den Arbeitstiteln Tatort: Der Goldspinner und Tatort: Wer Wölfe ruft, die unabhängig voneinander erzählt werden und voraussichtlich 2027 im Ersten sowie in der ARD Mediathek ausgestrahlt werden.

In Der Goldspinner übernimmt Jutta Speidel die Episodenhauptrolle – ihr erster Auftritt in der Krimireihe seit 1998. Regie führt Jens Wischnewski, der 2023 mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet wurde. Das Drehbuch stammt von Marija Erceg. Im Mittelpunkt steht der Tod eines gewalttätigen Fußballfans, dessen Vergangenheit eine Verbindung zu einem alten, ungeklärten Fall offenbart. Şahin und Krieger stoßen auf ein Netz aus Loyalität, Lügen und Schuld, das bis in bürgerliche Kreise reicht.

In Wer Wölfe ruft stehen die Ermittlerinnen einer undurchsichtigen Zeugin gegenüber: Die Busfahrerin Luisa Stade, gespielt von Franziska Hartmann, behauptet, einen Serienmörder gesehen zu haben. Doch ihre Aussage wird bald in Zweifel gezogen, denn sie hat schon früher falsche Hinweise gegeben. Während Kiel von Angst ergriffen ist, geraten auch Şahin und Krieger ins Wanken – und beginnen, ihrer eigenen Wahrnehmung zu misstrauen.

Zu den weiteren Darstellerinnen und Darstellern zählen Yorck Dippe, Malaya Stern Takeda, Nicolas Handwerker und Anne Hoffmann in Der Goldspinner sowie Marius Ahrendt, Karim Ben Mansur, Christoph Letkowski und Berit Künnecke in Wer Wölfe ruft.

Produzentin der beiden Filme ist Daniela Mussgiller, Producerin Malin Duggen. Für die Kamera zeichnet Jakob Wiessner verantwortlich, die Redaktion liegt bei Sabine Holtgreve vom NDR. Die Produktion wird von der MOIN Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein unterstützt.

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Bild © NDR/Frizzi Kurkhaus