Das 31. Geneva International Film Festival (GIFF) ist mit einem starken Zeichen für Innovation, Diversität und künstlerische Kühnheit zu Ende gegangen. Zehn Tage lang wurde in Genf die audiovisuelle Zukunft gefeiert – von Spielfilm und Serie bis hin zu immersiven Erlebnissen und digitalen Trends.

Fünf Werke wurden mit den begehrten Reflet d’Or-Trophäen ausgezeichnet:
Der kolumbianisch-deutsche Spielfilm Un Poeta von Simón Mesa Soto gewann den Hauptpreis, Requiem for Selina von Emmeline Berglund überzeugte als beste Serie, und Reflections of Little Red Dot von Chloé Lee wurde als bestes immersives Erlebnis prämiert. Der Preis Future Is Sensible ging an Ancestors von Steye Hallema, während der Swiss Series Storytelling Award an The Deal von Jean-Stéphane Bron verliehen wurde.

Neben den künstlerischen Erfolgen rückte besonders der Geneva Digital Market (GDM) in den Fokus – das Innovationslabor des Festivals und wichtigste Schweizer Branchentreffen für audiovisuelle Zukunftsthemen. Internationale Expert:innen diskutierten dort über den Einfluss künstlicher Intelligenz auf Produktion und Kreativität, rechtliche Fragen in der Serienentwicklung sowie die Anpassung von Inhalten an sich wandelnde Plattformen. Auch das Smartphone als kreatives Werkzeug und das 20-jährige Jubiläum von YouTube standen auf dem Programm.

Mit einem Publikumszuwachs von über 25 % in den Konferenz- und VR-Bereichen unterstreicht das GIFF die wachsende Relevanz hybrider Erzählformen und digitaler Innovationen. Das Festival festigt damit seine Rolle als wichtige Plattform zwischen Filmkunst und technologischer Zukunft.

Die nächste Ausgabe des GIFF findet vom 30. Oktober bis 8. November 2026 statt.

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