Berlin, 10. November 2025 – Wenige Tage vor den Haushaltsberatungen 2026 haben vier zentrale Akteure der deutschen Film- und Kinobranche – der HDF Kino, die AG Kino – Gilde, der Bundesverband kommunale Filmarbeit (BkF) und die AG Filmfestival – ein gemeinsames Positionspapier veröffentlicht. Unter dem Titel „Ohne Publikum keine Wirkung! – Warum Film eine Förderung braucht, die weiter denkt“ fordern sie eine Neuausrichtung der deutschen Filmförderung.

Im Mittelpunkt steht der Appell, die Förderung stärker am Publikum auszurichten. Filme zu produzieren sei nur der erste Schritt, so die Verbände – entscheidend sei, dass sie auch gesehen und erlebt werden. Kinos und Festivals würden Orte der Begegnung schaffen und damit die gesellschaftliche und kulturelle Wirkung des Films erst ermöglichen.

Die Verbände sprechen sich daher für einen Wandel von der Produktionsförderung hin zur Wirkungsförderung aus. Filmförderung erfülle ihre kulturelle Aufgabe erst dann, wenn Filme auch die Menschen erreichen.

„Ohne Kino fehlt dem Film sein Zuhause, ohne Publikum verfehlt er seinen Sinn“, heißt es in dem Papier.

Mit Blick auf die politische Agenda betonen die Verbände die Notwendigkeit einer Förderpolitik, die die gesamte Wirkungskette des Films umfasst – von der Entstehung über die Präsentation bis zur kulturellen Vermittlung.

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