12. Dezember 2025 

Ein wichtiges Signal für den deutschen Filmnachwuchs: Das Kuratorium junger deutscher Film startet ab dem 1. Januar 2026 eine neue Förderinitiative, die Drehbuchautorinnen, Regisseurinnen und Produzent*innen gezielt in der Stoff- und Projektentwicklung sowie in der Produktion unterstützt. Insgesamt stehen 7,85 Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt bereit, ergänzt durch die Mittel der Länder, um eine verlässliche Grundlage für die Nachwuchsförderung zu schaffen.

Hintergrund ist die bereits 2021 vorgestellte Nachwuchsstudie des Produzentenverbands (heute PROG Producers of Germany), die erstmals belegte, dass die Talentförderung dringend reformiert werden muss, um jungen Filmschaffenden bessere Karrierebedingungen zu ermöglichen. Seitdem ist die Förderung von Talenten ein zentrales Ziel der Filmreform.

Alexandra Krampe, ehemaliges Vorstandsmitglied von PROG, betont die Bedeutung der neuen Förderung: „Es ist ein Meilenstein, dass das Kuratorium nun das kreative Kerndreieck aus Drehbuch, Regie und Produktion in den Mittelpunkt stellt. Die Unterstützung aus Bundesmitteln und die enge Zusammenarbeit mit der Branche schaffen Perspektiven für Nachwuchstalente – gerade nach einem schwierigen Jahr für alle Filmschaffenden.“

PROG-Vorstandsmitglied Britta Strampe appelliert zudem an die Bundesländer und die Kultusministerkonferenz, die Fördermittel weiter aufzustocken und die Entwicklungsförderung stärker zu berücksichtigen. Nur so könne das Zusammenspiel von Projekt-, Produktions- und Verleihförderung optimal wirken, um die Qualität und Sichtbarkeit deutscher Filme national und international zu stärken.

Um einen reibungslosen Start zu gewährleisten, sollen die ersten Einreichtermine und Jurysitzungen für die neuen Förderbereiche bereits im 1. Quartal 2026 stattfinden. Nachwuchstalente können sich somit frühzeitig auf die neuen Fördermöglichkeiten vorbereiten und ihre Projekte realisieren.

Mit dieser Reform setzt das Kuratorium junger deutscher Film einen wichtigen Impuls für die deutsche Filmszene und eröffnet eine vielversprechende Perspektive für die nächste Generation von Filmschaffenden.

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