Der European Film Market (EFM) 2026 zeigt: Die globale Filmwirtschaft ist auf einem neuen, stabilen Niveau angekommen – Volumen und Deals sind zwar etwas zurückgegangen, dafür agieren Produzenten und Investoren gezielter und strategischer.

Ein klarer Trend ist die Verlagerung von Einzelprojekt-Finanzierungen hin zu Portfolio-Strategien. Investoren wollen Risiken streuen und behalten zunehmend die Rechte an den Inhalten, um langfristig von Marken und Franchises zu profitieren. Das betrifft nicht nur Kinofilme, sondern auch Serien und plattformübergreifende Inhalte.

Internationale Käufer sind aktiv auf der Suche nach vielversprechenden Projekten, während US-amerikanische Käufer vorsichtiger agieren und stärker auf datenbasierte Entscheidungsgrundlagen setzen. Wer seine Inhalte erfolgreich verkaufen will, muss daher klar aufzeigen, wie ein Projekt kommerziell funktioniert.

Künstliche Intelligenz spielt ebenfalls eine wachsende Rolle. Sie ersetzt zwar keine kreative Arbeit, kann aber Prozesse wie Recherche, Marktanalyse oder Risikobewertung deutlich beschleunigen.

Inhaltlich setzen Produzenten verstärkt auf „liquid IP“ – also flexible Konzepte, die auf mehreren Plattformen und Märkten funktionieren. So lassen sich Filme, Serien oder Marken leichter erweitern und monetarisieren.

Insgesamt signalisiert der EFM 2026: Wer im aktuellen Filmgeschäft erfolgreich sein will, braucht klare Strategien, Disziplin bei der Auswahl von Projekten und ein gutes Verständnis für Kapital, Technologie und internationale Märkte.

FILMTAKE berichtet ausführlich.

 
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