Berlin, 26. Februar 2026 – Zur Zukunft der Internationale Filmfestspiele Berlin findet am heutigen Donnerstag eine außerordentliche Sitzung des Aufsichtsrats der Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin GmbH (KBB) statt. Dies geht aus einer offiziellen Mitteilung des Deutscher Bundestag (HIB-Kurzmeldung) vom 25. Februar 2026 hervor.

Kulturstaatsminister Wolfram Weimer informierte im Kulturausschuss des Bundestages, dass er in seiner Funktion als Vorsitzender des KBB-Aufsichtsrats die Sitzung einberufen habe. Zweck sei die Beratung über die Zukunft des Festivals sowie die Aufarbeitung der Ereignisse während der 76. Berlinale.

Die Kurzmeldung betont, dass die Sitzung im Anschluss an das Festival stattfindet, das kürzlich in Berlin zu Ende gegangen ist. Laut der offiziellen Information dient die Zusammenkunft dazu, die generelle Ausrichtung der Berlinale zu besprechen. Die Mitteilung enthält keine Details zu Tagesordnungspunkten oder möglichen personellen Entscheidungen. Weimer wies Medienberichte zurück, wonach bereits Entscheidungen über die Position der Intendantin getroffen worden seien, und erklärte, dass nicht alles, was in der Presse verbreitet werde, der Wahrheit entspreche.

Die Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin GmbH ist die staatlich getragene Gesellschaft, die das Festival organisiert und unter Aufsicht des Bundes steht. Der oder die Kulturstaatsminister/in führt den Vorsitz im Aufsichtsrat.

Die außerordentliche Sitzung ist somit eine institutionelle Reaktion auf die jüngsten Entwicklungen am Festival, die öffentliches Aufsehen erregt haben. Konkrete Ergebnisse oder Beschlüsse lagen zum Zeitpunkt der Mitteilung nicht vor.

 
Quelle: Deutscher Bundestag, HIB-Kurzmeldung vom 25. Februar 2026.
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