Das DOK.fest München baut sein Bildungsprogramm DOK.education 2026 deutlich aus und setzt auf innovative Formate, die sowohl die visuelle als auch die auditive Dimension von Dokumentarfilmen vermitteln.
Das Kernangebot bleibt die Schule des Sehens, in der Schulklassen durch Workshops lernen, Filme analytisch zu betrachten und filmische Ausdrucksmittel zu verstehen. Neu ist die Schule des Hörens: Sie rückt die Filmmusik und das Sounddesign in den Mittelpunkt und zeigt, wie Ton und Musik Emotionen und narrative Wirkung erzeugen. Ein Fokustag am 12. Mai in der Pasinger Fabrik mit dem Film Marian und die Waldrappe vermittelt praxisnah, wie audiovisuelle Stilmittel gezielt eingesetzt werden. Begleitmaterial steht zudem digital für Lehrkräfte zur Verfügung.
Mit dem „Gern gesehen/Ticket“ erhalten Schüler*innen mit finanziellen Herausforderungen kostenfreien Zugang zu Kinoveranstaltungen – ein Schritt, der Filmbildung inklusiver macht und zugleich das Kinopublikum von morgen stärkt.
Parallel findet die Konferenz Filmvermittlung heute – Sichtbarkeit, Profession, Zukunft im Rahmen des DOK.forum statt. Fachleute aus Festivalpraxis, Medienpädagogik und Kulturpolitik diskutieren über Professionalisierung, Honorierung und Netzwerke in der Filmvermittlung.
Für die Filmwirtschaft zeigt DOK.education, dass gezielte Bildungsformate nicht nur das kulturelle Verständnis, sondern auch die langfristige Bindung von Publikum und Nachwuchs sichern. Filmbildung wird so zu einem strategischen Faktor für die Branche – lokal wie digital.
