Die Übernahme von Warner Bros. Discovery durch Paramount Global nimmt weiter konkrete Formen an – und erhält massive finanzielle Unterstützung aus dem Nahen Osten.

Wie das Branchenmagazin Variety unter Berufung auf mehrere Quellen berichtet, beteiligen sich Staatsfonds aus Saudi-Arabien, Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten mit insgesamt 24 Milliarden US-Dollar an der Finanzierung der Transaktion. Einen wesentlichen Anteil steuert dabei der saudi-arabische Public Investment Fund bei.

Der Einstieg der Golfstaaten unterstreicht die wachsende Bedeutung staatlicher Investoren aus dem Nahen Osten in der globalen Medien- und Entertainmentindustrie. Bereits in anderen Bereichen – von Gaming bis Streaming – treten diese Fonds zunehmend als strategische Geldgeber auf.

Für Paramount ist die Finanzierung ein zentraler Baustein, um den Mega-Deal zu stemmen: Insgesamt beläuft sich das Volumen der Übernahme inklusive Schulden und weiterer Verpflichtungen auf rund 110 Milliarden Dollar. Der Konzern bietet 31 Dollar pro Aktie und übernimmt zudem eine Ausfallgebühr aus einem zuvor gescheiterten Deal mit Netflix.

Die Transaktion, die voraussichtlich im dritten Quartal 2026 abgeschlossen werden soll, zählt zu den größten Fusionen der Mediengeschichte. Branchenbeobachter erwarten weitreichende Folgen für den globalen Content-Markt, den Wettbewerb im Streaming-Segment und die Rolle internationaler Investoren in Hollywood.

 
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