Die Film- und Medienstiftung NRW hat ihre Förderstrategie weiterentwickelt und stellt mehrere neue Förderinstrumente für die audiovisuelle Branche in Nordrhein-Westfalen vor. Im Fokus steht dabei die Stärkung der frühen Entwicklungsphase von Film-, Serien- und Entertainmentprojekten.
Bereits Ende März startete die Stiftung gemeinsam mit dem WDR die Development-Initiative „Made in NRW“. Mit einem jährlichen Volumen von 300.000 Euro unterstützt das Programm Produzent:innen aus NRW, die gemeinsam mit regionalen Talenten fiktionale oder non-fiktionale Projekte entwickeln.
Nun folgen zwei weitere Förderlinien: eine Serienpilot-Förderung sowie ein neues Programm für Unterhaltungs- und Showformate. Die Serienpilot-Förderung soll die Produktion von Pilotfolgen unterstützen, die sich im nationalen und internationalen Wettbewerb behaupten können. Ziel ist es, Produzent:innen beim Aufbau marktfähiger Serienkonzepte zu stärken und die Positionierung gegenüber Sendern, Plattformen und Koproduktionspartnern zu erleichtern.
Mit der Förderlinie für Show- und Entertainment-Formate reagiert die Filmstiftung auf die wachsende Bedeutung non-fiktionaler Inhalte. Diese gelten als zentral für Reichweite, Publikumsbindung und wirtschaftliche Stabilität des Medienstandorts NRW.
Geschäftsführer Walid Nakschbandi betonte, dass Development heute entscheidend für Qualität und Marktfähigkeit von Projekten sei. Die neuen Programme sollen Planungssicherheit schaffen und die Wettbewerbsfähigkeit der Branche stärken.
Für 2026 sind weitere Förderbausteine geplant, darunter eine Distributionsförderung sowie ein Programm für KI- und technologiegetriebene Innovationen in der Medienproduktion.
Zusätzlich beteiligt sich die Sparkasse KölnBonn über drei Jahre mit insgesamt 300.000 Euro an der Förderung von NRW-Talenten und der Drehbuchentwicklung.
