Die Mitglieder der Writers Guild of America (WGA) haben den mit der AMPTP ausgehandelten Vierjahresvertrag mit großer Mehrheit ratifiziert. Damit ist die im Frühjahr erzielte Einigung nun offiziell bestätigt. Der Vertrag umfasst unter anderem Anpassungen bei Vergütungen, Verbesserungen im Bereich der Krankenversicherung sowie Regelungen zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Drehbucharbeit.

Parallel dazu hat die Schauspielergewerkschaft SAG-AFTRA ihre Verhandlungen mit der AMPTP wieder aufgenommen. Diese waren zuvor unterbrochen worden, nachdem sich die WGA auf ihren neuen Tarifvertrag verständigt hatte. Auch für Schauspielerinnen und Schauspieler wird ein mehrjähriges Abkommen angestrebt.

Branchenbeobachter werten die schnelle Einigung bei der WGA als positives Signal für die laufenden Gespräche. Gleichzeitig bleiben insbesondere Fragen rund um KI, Vergütung und Produktionsbedingungen zentrale Streitpunkte in der US-Entertainmentindustrie.

Die aktuellen Tarifrunden gelten zudem als richtungsweisend für die kommenden Verhandlungen mit der Regiegewerkschaft DGA.

Quelle: WGA / Deadline

 

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