Das Zurich Film Festival hat einen neuen Präsidenten: Der deutsche Filmproduzent Martin Moszkowicz übernimmt zum 1. Juli 2026 das Präsidium des Festivals. Er folgt auf Doris Fiala, die das Amt abgibt.

Mit der Neubesetzung stärkt das Festival seine internationale Ausrichtung und setzt zugleich auf Kontinuität in der strategischen Weiterentwicklung. Moszkowicz zählt zu den profiliertesten Produzenten der deutschsprachigen Filmindustrie und bringt langjährige Erfahrung sowie ein umfangreiches internationales Netzwerk mit, insbesondere in Europa und den USA.

Neben dem Wechsel an der Spitze wird auch der Verwaltungsrat erweitert. Neu in das Gremium berufen werden die Schweizer Medienmanagerin Claudia Lässer sowie die Filmemacherin Sabine Boss. Gemeinsam mit den bisherigen Mitgliedern soll der Verwaltungsrat die strategische Positionierung des Festivals weiter ausbauen und insbesondere die internationale Sichtbarkeit im Kontext der Award-Season stärken.

Das Zurich Film Festival hat sich in den vergangenen Jahren als feste Größe im europäischen Festivalkalender etabliert und verfolgt klar das Ziel, seine Rolle als Plattform für hochwertiges Autoren- und Mainstreamkino weiter auszubauen. Besonders Formate wie der Zurich Summit sollen dabei künftig noch stärker als internationale Branchentreffpunkte positioniert werden.

Laut Festivalleitung soll die neue Zusammensetzung des Präsidiums und Verwaltungsrats die Verbindung zwischen Filmkunst, Medienwirtschaft und internationaler Industrie weiter vertiefen. Damit positioniert sich das Festival klar im Wettbewerb der europäischen A-Festivals und baut seine Funktion als Netzwerkplattform der Branche weiter aus.

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Bild: © Paxabay