Mit international besetzten Jurys, einem weiterhin hochdotierten CineCoPro Award und mehreren renommierten Branchenpreisen startet das FILMFEST MÜNCHEN 2026 in die heiße Festivalphase. Nun stehen die Jurys für die wichtigsten Wettbewerbe fest.
Das FILMFEST MÜNCHEN hat die Besetzungen seiner Jurys für die Ausgabe 2026 bekannt gegeben. Die Wettbewerbe des Festivals werden erneut von nationalen und internationalen Filmschaffenden, Produzent, Regisseur, Schauspieler und Filmkritiker begleitet, die über die Vergabe der wichtigsten Auszeichnungen entscheiden.
Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei dem CineCoPro Award, der mit 100.000 Euro weiterhin der höchstdotierte Preis des Festivals ist. Gestiftet vom FilmFernsehFonds Bayern (FFF Bayern) mit Unterstützung der Bayerischen Staatskanzlei, richtet sich die Auszeichnung an internationale Koproduktionen mit deutscher Beteiligung. Über den diesjährigen Preisträger entscheiden Produzentin und Drehbuchautorin Kate Solomon sowie die Produzenten Fred Burle und Tobias Walker.
Auch die weiteren Wettbewerbe setzen auf international besetzte Jurys. Im Wettbewerb CineMasters, der den besten internationalen Film auszeichnet, übernehmen Schauspielerin Ella Rumpf sowie die Regisseure Michael Kofler und Pete Ohs die Juryarbeit. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wird 2026 erstmals von der Messe München gestiftet.
Für den CineVision Award, der internationale Debütfilme würdigt, wurden Regisseur und Drehbuchautor Erec Brehmer, VOGUE-Germany-Kulturchefin Maria Hunstig sowie Animator und Regisseur Geoff Marslett berufen. Im experimentell ausgerichteten Wettbewerb CineRebels entscheiden die Festivalleiterin Mimi Plauché, Regisseurin Narges Kalhor und Schauspieler Thomas Hauser über die Vergabe des mit 15.000 Euro dotierten Awards.
Einen wichtigen Stellenwert innerhalb des Festivals behalten die Förderpreise Neues Deutsches Kino. Die mit insgesamt 70.000 Euro ausgestatteten Auszeichnungen werden von DZ BANK, Bavaria Film und Bayerischem Rundfunk gestiftet. Die Jury bilden in diesem Jahr Schauspielerin Haley Louise Jones, Produzentin und Schauspielerin Trini Götze sowie Regisseur Visar Morina.
Für die deutsche Fernsehbranche relevant sind zudem die Bernd Burgemeister Fernsehpreise, die Produktionen aus der Reihe „Neues Deutsches Fernsehen“ auszeichnen. Über die Vergabe der jeweils mit 25.000 Euro dotierten Preise entscheiden Produzent Alexis von Wittgenstein, Produzentin Dagmar Rosenbauer und Produzentin Heike Wiehle-Timm.
Neben den offiziellen Festivalwettbewerben werden im Rahmen des FILMFEST MÜNCHEN weitere renommierte Auszeichnungen vergeben. Dazu zählen unter anderem der FIPRESCI-Preis des internationalen Filmkritikerverbands, der Fritz-Gerlich-Preis, der One-Future-Preis sowie der QMS Award der Queer Media Society.
„Die Qualität unserer Awards spiegelt sich nicht zuletzt in den Jurys wider, die Jahr für Jahr mit großer Sorgfalt und Leidenschaft die besten Filme auszeichnen“, erklären die künstlerischen Leiter Julia Weigl und Christoph Gröner. Zugleich betonen sie die Bedeutung der Preisstifter und des internationalen Austauschs innerhalb der Festivalbranche.
Die meisten Festivalpreise werden im Rahmen der Award Ceremony am 4. Juli im Festivalzentrum der Hochschule für Fernsehen und Film München (HFF) vergeben.
