Die Federation of Film Academies Europe (FACE) hat eine neue Vorsitzende: Bei ihrer Generalversammlung im Rahmen des Taormina Film Festival wurde Katharina Albrecht, Geschäftsführerin der Akademie des Österreichischen Films, für eine Amtszeit von zwei Jahren an die Spitze des europäischen Dachverbands gewählt. Zur stellvertretenden Vorsitzenden wurde Katarina Krnáčová von der Slovak Film and Television Academy bestimmt.

Die 2024 gegründete Federation of Film Academies Europe versteht sich als gemeinsame Stimme der europäischen Filmakademien. Ziel des Netzwerks ist es, die Sichtbarkeit des europäischen Kinos zu stärken und die Zusammenarbeit der nationalen Akademien auszubauen.

Mit der Aufnahme der Irish Film & Television Academy sowie der Galician Audiovisual Academy aus Spanien wächst FACE auf insgesamt 25 Mitgliedsakademien. Neu in den Vorstand wurden zudem Alain Randresy (Film Academy Luxembourg) und Peter Craeymeersch (Ensors Academy, Belgien) gewählt. Laia Aubia (Catalan Film Academy), Francine Hofstee (Dutch Academy for Film) und Matthijs Wouter Knol (European Film Academy) wurden in ihren Funktionen bestätigt.

„Wir glauben an eine Realität, in der die europäische Kultur und Identität sowie die Rolle des europäischen Kinos zunehmend an Bedeutung gewinnen“, erklärte Albrecht nach ihrer Wahl. Sie wolle gemeinsam mit den Mitgliedsakademien die Kommunikation und Zusammenarbeit innerhalb des europäischen Filmsektors weiter stärken.

Neben den Vorstandswahlen nutzte FACE die Generalversammlung in Taormina auch für eine Bestandsaufnahme ihrer jüngsten Initiativen. Dazu gehört das gemeinsam mit FestivalScope entwickelte Programm „Best of Europe“, das Mitgliedern der europäischen Filmakademien Zugang zu nationalen preisgekrönten Filmen aus verschiedenen Ländern ermöglicht und deren grenzüberschreitende Wahrnehmung fördern soll.

Darüber hinaus stellte der Verband seine neue Website vor. Die Generalversammlung fand in Zusammenarbeit mit dem Taormina Film Festival und der Accademia del Cinema Italiano – David di Donatello statt.

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