Die Produktionstätigkeit im Großraum Los Angeles bleibt weiter hinter den Erwartungen zurück. Wie aus dem aktuellen Quartalsbericht von FilmLA hervorgeht, wurden im zweiten Quartal 2026 insgesamt 4.711 Außendrehtage registriert. Das entspricht einem Rückgang von 12,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Im Vergleich zum zweiten Quartal 2019 liegt das Produktionsvolumen sogar um mehr als 45 Prozent niedriger.

Besonders schwach entwickelte sich erneut der Fernsehbereich. Über alle von FilmLA erfassten TV-Genres hinweg summierte sich die Zahl der Außendrehtage auf 1.607 – ein Minus von 27,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr und knapp 50 Prozent unter dem Fünfjahresdurchschnitt. Vor allem Reality- und Comedy-Produktionen verzeichneten deutliche Rückgänge.

Eine Ausnahme bilden TV-Dramen. Mit 732 Außendrehtagen lag dieses Segment nur leicht unter dem Vorjahreswert und entwickelte sich damit stabiler als die übrigen TV-Genres.

FilmLA weist darauf hin, dass die Statistik ausschließlich Außendrehs im Großraum Los Angeles erfasst. Studioproduktionen sind darin ebenso wenig enthalten wie zahlreiche Projekte, die bereits von der jüngst ausgeweiteten kalifornischen Film- und Fernsehsteuerförderung profitieren und deren Dreharbeiten erst in den kommenden Monaten beginnen. Nach Angaben der Organisation wurden bis Juli bereits 41 Produktionen im Rahmen der aktuellen Förderphase berücksichtigt.

Die Zahlen verdeutlichen, dass sich der traditionsreiche Produktionsstandort trotz verbesserter Förderbedingungen weiterhin nur langsam von den Produktionsrückgängen der vergangenen Jahre erholt. Ob die ausgeweitete Steuerförderung die erhoffte Trendwende einleiten kann, dürfte sich erst im weiteren Jahresverlauf zeigen.

Quelle: FilmLA

 

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