Die Produktionsallianz hat ihre regionale Präsenz in Nordrhein-Westfalen ausgebaut. Am 7. August 2026 wurde in Köln die neue Regionalgliederung Produktionsallianz NRW gegründet. Sie soll die Interessen der Film- und Medienproduktionsbranche in Nordrhein-Westfalen künftig innerhalb der bundesweiten Interessenvertretung stärker bündeln.

Grundlage für die neue Struktur ist der bisherige Film- und Medienverband NRW (FUMV). Dessen Mitglieder hatten zuvor die Auflösung des Vereins beschlossen. Bereits Anfang 2024 hatte sich der FUMV mit seinen Mitgliedsunternehmen der Produktionsallianz angeschlossen. Mit der Gründung der Regionalgliederung wird die bisherige regionale Arbeit nun in die Strukturen der Produktionsallianz integriert.

Produktionsallianz-CEO und Geschäftsführerin Michelle Müntefering bezeichnete die Gründung als wichtigen Schritt für die Interessenvertretung des NRW-Film- und Medienstandorts. Angesichts internationaler Konkurrenz sowie wirtschaftlicher und technologischer Veränderungen sei eine geeinte Interessenvertretung von besonderer Bedeutung.

Geschäftsführerin der Produktionsallianz NRW ist Rafaela Wilde. Sie sieht in der neuen Regionalgliederung eine Verbindung aus der langjährigen regionalen Expertise des FUMV und der bundesweiten Interessenvertretung der Produktionsallianz.

In den Vorstand der Produktionsallianz NRW wurden Sebastian Griese (MMC Movies Köln), Knut Kremling (Banijay Germany), Sabine de Mardt (Gaumont), Matthias Murmann (btf/bildundtonfabrik), Stefan Oelze (Rosebank Entertainment) und Birgit Schulz (Bildersturm Filmproduktion) gewählt.

Mit der neuen Regionalgliederung will die Produktionsallianz die Vernetzung und den Wissenstransfer innerhalb der nordrhein-westfälischen Produktionswirtschaft stärken und zugleich die Interessen des bedeutenden Film- und Medienstandorts stärker auf Bundesebene vertreten.

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