Im Entwurf für den Bundeshaushalt 2027 sind für den Deutschen Filmförderfonds (DFFF) und den German Motion Picture Fund (GMPF) insgesamt 214 Mio. Euro vorgesehen. Damit würden die beiden zentralen Anreizförderinstrumente des Bundes im kommenden Jahr 36 Mio. Euro weniger erhalten als 2026. Der Haushaltsentwurf wurde im September im Deutschen Bundestag beraten.
Für den DFFF I sind 64 Mio. Euro eingeplant, nach 70 Mio. Euro im laufenden Jahr. Der Ansatz für den DFFF II soll von 90 Mio. auf 75 Mio. Euro sinken. Auch der GMPF ist mit 75 Mio. Euro veranschlagt, nachdem dafür 2026 noch 90 Mio. Euro vorgesehen waren. Die Gesamtmittel von DFFF und GMPF waren für 2026 zuvor auf 250 Mio. Euro angehoben worden. Die Mittel waren bereits im August ausgeschöpft; für beide Programme wurde daraufhin ein Antragsstopp verhängt.
Die geplante Kürzung kommt damit in einer Phase hoher Nachfrage nach den Bundesförderprogrammen. Die FFA meldete im August für DFFF und GMPF Rekordzahlen bei Anträgen und Drehbeginnen.
Der Haushaltsentwurf muss noch das weitere parlamentarische Verfahren durchlaufen. Die Ansätze für DFFF und GMPF sind daher noch nicht endgültig beschlossen.
