Netflix streicht rund 1.000 Arbeitsplätze und reduziert damit etwa sechs Prozent seiner Belegschaft. Es handelt sich um den größten Stellenabbau des Streamingkonzerns seit 2022. Betroffen sind vor allem die Bereiche Produktentwicklung, Technologie, Recht und Personal.
Wie Netflix gegenüber TechCrunch bestätigte, informierten die Co-CEOs Ted Sarandos und Greg Peters die Beschäftigten am 14. Oktober in einem internen Memo über die Kürzungen. Darin verweisen sie auf die Notwendigkeit, Personal und Ressourcen gezielter einzusetzen. Zugleich erklärte das Unternehmen, weiterhin umfangreich in Bereiche investieren zu wollen, die den Dienst verbessern und weiteres Wachstum ermöglichen.
Der Stellenabbau erfolgt vor dem Hintergrund eines zunehmend intensiven Wettbewerbs um die Aufmerksamkeit des Publikums. Netflix setzt neben Filmen und Serien verstärkt auf werbefinanzierte Angebote, Live-Events, Games und Videopodcasts, um die Nutzung seiner Plattform auszubauen. Zugleich steht der Konzern unter Druck, sein Wachstum langfristig zu sichern.
Am 20. Oktober will Netflix seine nächsten Quartalsergebnisse vorlegen. Sie dürften weitere Einblicke in die Geschäftsentwicklung und die strategischen Prioritäten des Unternehmens geben.
