Nach der Übernahme von Warner Bros. Discovery richtet Skydance den fusionierten Konzern auf Kostensenkungen und eine engere Verzahnung seiner Streamingangebote aus. Innerhalb von drei Jahren sollen jährliche Einsparungen von mehr als sechs Milliarden Dollar erreicht werden. Ein freiwilliges Abfindungsprogramm ist eine der Maßnahmen im Zuge der Integration.
Die CEOs David Ellison und Ynon Kreiz haben berechtigten Beschäftigten individuelle Abfindungsangebote angekündigt. Wie viele Stellen tatsächlich wegfallen, ist bislang offen. Zudem soll schrittweise eine konzernweite Fünf-Tage-Präsenzpflicht im Büro eingeführt werden.
Auch im Streaminggeschäft werden die Zuständigkeiten neu geordnet. Casey Bloys, Co-Chairman und Chief Content Officer von Skydance DTC, hat sein Führungsteam vorgestellt. Glenn Whitehead verantwortet künftig als President und COO die Bereiche Business Affairs, Produktion und Betrieb von HBO und Paramount+. Sarah Aubrey übernimmt die Verantwortung für Paramount+, Max Originals und das internationale Programm. Jane Wiseman, bislang Head of Originals bei Paramount+, verlässt das Unternehmen.
HBO Max und Paramount+ sollen zunächst als getrennte Dienste gebündelt angeboten werden. Mittelfristig ist die Zusammenführung zu einer Plattform vorgesehen. Damit verbindet Skydance die organisatorische Integration mit einer Neuausrichtung des Streaminggeschäfts. Für den Markt wird entscheidend sein, ob sich durch die Bündelung Kosten senken und die Wettbewerbsposition gegenüber anderen großen Streaminganbietern stärken lassen.
