Beim diesjährigen Fest der Produktionsallianz kamen rund 800 Gäste aus Politik, Medien und Filmwirtschaft in Berlin zusammen. Im Tipi am Kanzleramt diskutierten Branchenvertreter:innen und Politiker:innen über die Zukunft des deutschen Films – mit einem klaren Fokus auf Reformen und internationale Wettbewerbsfähigkeit.
Kulturstaatsminister Dr. Wolfram Weimer forderte mehr Aufmerksamkeit und kreative Freiräume für die Branche. Sein Ziel: Ein international konkurrenzfähiges Fördersystem, das deutschen Produktionen den Weg auf die roten Teppiche von Cannes bis Locarno ebnet. Auch Hamburgs Kultursenator Dr. Carsten Brosda sprach sich für ein modernes Fördersystem aus – inklusive steuerlicher Anreize und Investitionsverpflichtungen für Streamingdienste.
Michelle Müntefering, neue CEO und Sprecherin des Vorstands der Produktionsallianz, betonte die Bedeutung starker Netzwerke und eines fairen „Level Playing Fields“. Sie kündigte einen engen Schulterschluss mit der Politik an, um die Filmförderung in Deutschland zukunftssicher zu gestalten.
Prominente Filmschaffende wie Tom Tykwer, Maria Schrader, Karoline Schuch und viele weitere gaben dem Abend zusätzlich Glanz – und zeigten: Der deutsche Film will wachsen, international mithalten und sich mutig weiterentwickeln.
