Die Interessenvertretung der deutschen Produzenten von Film, Fernsehen und audiovisuellen Medien hat eine neue Spitzenposition besetzt: Hendrik Schierloh übernimmt zum 1. Mai 2026 die Funktion des Justiziars bei der Produktionsallianz – Allianz Deutscher Produzenten – Film & Fernsehen e.V. und ergänzt zugleich die Geschäftsführung des Verbands.
Schierloh folgt in der juristischen Leitung auf Wiebke Wiesner und wird darüber hinaus als stellvertretender Geschäftsführer neben der bisherigen CEO und Sprecherin des Gesamtvorstands, Michelle Müntefering, wirken.
In einer Stellungnahme würdigte Müntefering Schierloh als „profilieren Juristen und Branchenkenner“, der mit seinem fachlichen und strategischen Hintergrund das Team der Produktionsallianz stärken werde. Ziel sei es, „den Produktionsstandort Deutschland weiter voranzubringen“.
Schierloh selbst betonte, wie wichtig ihm die Position sei, gerade angesichts der tiefgreifenden Veränderungen in der Produktionsbranche: „Gemeinsam im Team werden wir die Rahmenbedingungen am Produktionsstandort Deutschland weiter verbessern helfen.“
Der Jurist kommt von der Studio Babelsberg AG, wo er bis Ende April 2026 als Leiter der Rechts- und Personalabteilung tätig ist. Schierloh bringt mehr als zwei Jahrzehnte Erfahrung in der Medienwirtschaft mit, darunter Stationen in leitenden Positionen bei All3Media Deutschland und der EndemolShine Group Germany, sowie Erfahrungen als Geschäftsführer mehrerer Produktionsunternehmen. Zudem war er im Vorstand des Verbandes der deutschen Filmproduzenten (VTFF) aktiv und begleitete filmpolitische Stellungnahmen.
Die Produktionsallianz ist eine der wichtigsten Interessenvertretungen der deutschen Film- und Fernsehproduzenten und agiert als Dialogpartner für Politik, Produzenten, Auftraggeber und Branchenakteure.
