Die geplante Erhöhung der Filmfördermittel auf rund 250 Millionen Euro sorgt in der Branche für große Hoffnung. Der Verband Technischer Betriebe für Film und Fernsehen (VTFF) bewertet diesen Schritt der Bundesregierung als wichtigen Impuls, um die deutsche Film- und Serienproduktion wieder wettbewerbsfähig zu machen.
„Die Aufstockung der Mittel kann den Produktionsstandort Deutschland aus der langjährigen wirtschaftlichen Krise führen“, erklärt Achim Rohnke, Geschäftsführer des VTFF. Nach der bereits erfolgten Erhöhung der Förderquoten im Frühjahr sei die Volumensteigerung dringend notwendig, um die zunehmende Verlagerung von Produktionen ins Ausland zu stoppen.
Rohnke betont: „Für Studios, technische Dienstleister und Postproduktionsfirmen könnte dies das Ende der existenziellen Krise bedeuten.“ Durch die neue Förderung könnten abgeschriebene Ressourcen wieder aktiviert, Personal gehalten und Investitionen getätigt werden. Die Rückkehr internationaler Produktionen nach Deutschland könnte außerdem wichtige Beschäftigungseffekte auslösen.
Der Verband weist jedoch darauf hin, dass das neue Fördermodell das bislang favorisierte steuerliche Anreizsystem nicht vollständig ersetzt. Um langfristige Planungssicherheit für Produzenten zu gewährleisten, fordert der VTFF eine verlässliche, mehrjährige Finanzierung.
Besonderer Dank geht an Kulturstaatsminister Wolfram Weimer, der sich maßgeblich für die Aufstockung eingesetzt hat. Nun liegt es am Finanzministerium, die Umsetzung schnell voranzutreiben, damit die angekündigten Maßnahmen tatsächlich Wirkung zeigen.
Der VTFF sieht die Fördererhöhung als Chance, die deutsche Filmwirtschaft wieder auf Wachstumskurs zu bringen und zugleich wichtige Arbeitsplätze in der Branche zu sichern.
