– Der Verband Technischer Betriebe Film und Fernsehen (VTFF) schlägt Alarm: Die Lage der deutschen Film- und Fernsehproduktion spitzt sich weiter zu. Laut dem aktuellen Herbstmonitor des Verbands kämpfen zwei Drittel der technisch-kreativen Dienstleister mit rückläufigen Umsätzen, während 85 Prozent der Produktionsunternehmen die wirtschaftliche Situation als schlecht oder sehr schlecht einschätzen. Auch die Prognosen für 2026 fallen düster aus.

Der VTFF fordert deshalb die Bundesregierung zu sofortigem Handeln auf. Zentrale Punkte sind die Freigabe der zugesagten Fördermittel in Höhe von insgesamt 250 Millionen Euro aus DFFF und GMPF sowie Maßnahmen, um die Abwanderung von Projekten ins Ausland zu stoppen. Insbesondere gebührenfinanzierte Produktionen von ARD und ZDF würden immer häufiger außerhalb Deutschlands realisiert, zum Nachteil der heimischen Studios, VFX-Dienstleister und Postproduktionsfirmen.

Darüber hinaus müsse sichergestellt werden, dass Produktionsbudgets ab Januar 2026 wieder verstärkt in Deutschland umgesetzt werden, um Arbeitsplätze zu sichern und die Wertschöpfung im Inland zu steigern. Der VTFF fordert klare politische Signale, dass Deutschland ein verlässlicher und attraktiver Standort für Filme und hochwertige Serien bleibt.

„Die deutsche Film- und Fernsehindustrie braucht jetzt schnelle Entscheidungen und klare Weichenstellungen. Wir können uns kein weiteres verlorenes Produktionsjahr leisten“, betont VTFF-Geschäftsführer Achim Rohnke.

 

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