Netflix investiert in die Zukunft der Filmproduktion – und zwar gezielt mit künstlicher Intelligenz. Das Streaming-Unternehmen hat das kleine US-Startup InterPositive übernommen, das auf KI-Tools für die Filmproduktion spezialisiert ist. Mit nur 16 Mitarbeitenden entwickelt die Firma Software, die gedrehte Aufnahmen analysiert und die Crew bei Beleuchtung, Farbkorrektur, Bildoptimierung und Kontinuität unterstützt.

Im Gegensatz zu generativer KI, die Filme autonom erstellt, geht es hier um praktische Unterstützung im Produktionsalltag. Die Technologie hilft, Abläufe effizienter zu gestalten, Produktionszeiten zu verkürzen und die Qualität konstant hoch zu halten – ohne die kreative Kontrolle zu verlieren.

Strategisch signalisiert Netflix damit: Es geht nicht nur um Inhalte, sondern auch um Produktionsinfrastruktur. Die Tools sollen zunächst intern eingesetzt werden und könnten langfristig auch Partnerstudios zugänglich gemacht werden.

Für die deutsche Filmwirtschaft ist das ein spannendes Beispiel. Auch hierzulande experimentieren Studios zunehmend mit KI in Postproduktion und VFX. Netflix zeigt, dass KI kein Hype ist, sondern ein Werkzeug, das echte Produktionsprozesse verbessern kann.

Netflix kombiniert Technologie und Filmkunst, um effizienter zu produzieren – ein Trend, der weltweit für die Branche wegweisend sein könnte.

FILMTAKE berichtet ausführlich.

 
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