Nach der schnellen Einigung mit der Writers Guild of America treibt die Alliance of Motion Picture and Television Producers die nächsten Tarifverhandlungen voran: Wie beide Seiten mitteilen, werden die Gespräche mit der Schauspielergewerkschaft SAG-AFTRA bereits am 27. April fortgesetzt – und damit früher als bislang erwartet.
Zuvor hatten sich AMPTP und WGA am Osterwochenende nach weniger als drei Wochen auf einen neuen Rahmenvertrag mit einer Laufzeit von vier Jahren verständigt. Die Einigung steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die Gewerkschaftsmitglieder, wird in der Branche jedoch bereits als Signal für eine insgesamt konstruktivere Verhandlungsphase gewertet.
Vor diesem Hintergrund gewinnen nun die Gespräche mit SAG-AFTRA an Bedeutung. Der aktuelle Vertrag läuft Ende Juni aus, entsprechend hoch ist der Zeitdruck. Im Zentrum der Verhandlungen stehen unter anderem Regelungen zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz sowie Fragen der Gesundheits- und Altersvorsorge.
Parallel dazu kündigt sich bereits die nächste Verhandlungsrunde an: Im Mai will die AMPTP auch Gespräche mit der Regiegewerkschaft aufnehmen. Nach den massiven Verwerfungen durch die Arbeitskämpfe im Jahr 2023 setzt die Branche damit auf eine Phase größerer Stabilität.
