Die bayerischen Kinos investieren 2026 deutlich stärker in ihre Häuser. Nach Angaben des FFF Bayern fließen in diesem Jahr insgesamt 4,3 Millionen Euro in die Modernisierung von 43 Kinos. Im Vorjahr waren es 1,9 Millionen Euro. Der FFF Bayern erhöht seine Zuschüsse entsprechend von 557.000 Euro auf rund 1,2 Millionen Euro.

Gefördert werden bis zu 30 Prozent der Investitionskosten. Die Maßnahmen reichen von Laserprojektoren und Tontechnik über neue Heizungs- und Lüftungsanlagen bis zu Photovoltaik, LED-Beleuchtung und neuer Bestuhlung. Auch die Renovierung von Foyers und Gastronomiebereichen wird unterstützt. Sechs Kinos erhalten dabei jeweils den Förderhöchstbetrag von 100.000 Euro.

Gleichzeitig hat der FFF Bayern die Bedingungen für die Kinoinvestitionsförderung angepasst. Seit 1. Juli 2026 liegt die Gewinngrenze im Rahmen der Prosperitätsklausel bei 300.000 Euro statt bislang 200.000 Euro. Damit soll der Kreis der antragsberechtigten Kinos erweitert werden.

Auch die Antragsfristen ändern sich: Ab dem Förderjahr 2027 wird die jährliche Einreichfrist vom 30. Juni auf den 31. März vorgezogen. Für 2026/27 gilt eine Übergangsregelung. Der FFF Bayern begründet die Anpassungen unter anderem mit der Entwicklung des Kinomarktes und dem Ziel einer verlässlicheren Mittelplanung.

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