Die Filmförderungsanstalt (FFA) ist Gründungsmitglied der neuen Alliance Lumière. Der Zusammenschluss wurde am 7. September im Rahmen des ersten Sommet Lumière im südfranzösischen Saint-Paul-de-Vence ins Leben gerufen. Ziel ist es, öffentliche Filminstitutionen weltweit stärker miteinander zu vernetzen und den Austausch über gemeinsame Herausforderungen der Filmwirtschaft zu intensivieren.

Im Mittelpunkt stehen unter anderem die Zukunft des Kinos, kulturelle Vielfalt, neue Technologien und Künstliche Intelligenz, geistiges Eigentum, Filmbildung, Nachhaltigkeit sowie die internationale Zusammenarbeit. Die Alliance Lumière soll dabei unterschiedliche nationale Fördermodelle nicht vereinheitlichen, sondern eine gemeinsame Plattform für Themen schaffen, die zunehmend über Ländergrenzen hinweg relevant sind.

Für die FFA ist die internationale Vernetzung eine Ergänzung zu bestehenden regionalen Zusammenschlüssen. FFA-Vorstand Peter Dinges betont, dass sich Filmpolitik angesichts der digitalen Veränderungen stärker am gesamten Weg eines Werkes orientieren müsse – von der Produktion bis zur Sichtbarkeit und dem Erreichen des Publikums.

Die Allianz will schrittweise konkrete gemeinsame Handlungsfelder entwickeln. Vorgesehen sind künftig zwei Treffen pro Jahr. Erste Ergebnisse der Zusammenarbeit werden nach Angaben der FFA mittelfristig erwartet.

Zur Pressemitteilung

 
Bild: © Unsplash