Mit dem 1. Juli hat Wiebke Wiesner die Geschäftsführung der MFG Baden-Württemberg übernommen. Sie folgt auf Carl Bergengruen, der die Film- und Mediengesellschaft des Landes seit 2013 geleitet hatte.

Wiesner wechselt von der Produktionsallianz nach Stuttgart, wo sie zuletzt als Justiziarin und stellvertretende Geschäftsführerin tätig war. Die Juristin verfügt über langjährige Erfahrung in der Film- und Medienbranche sowie in der Verbandsarbeit und gilt als gut vernetzt.

Zum Amtsantritt bezeichnete Wiesner Baden-Württemberg als einen der führenden Film- und Medienstandorte Deutschlands. Die MFG stehe für die Verbindung von Film- und Kinoförderung, Kultur- und Kreativwirtschaft sowie digitaler Kultur. Sie wolle ihre Erfahrungen künftig für die Weiterentwicklung des Standorts einbringen und gemeinsam mit den Akteurinnen und Akteuren der Branche neue Impulse für den Südwesten setzen.

Auch aus der Landespolitik erhielt die neue Geschäftsführerin Rückendeckung. Ministerpräsident Cem Özdemir hob die Bedeutung der MFG für die Förderung von Talenten, Innovationen und kreativer Wertschöpfung hervor. Wissenschaftsministerin Petra Olschowski betonte Wiesners Branchenkenntnis sowie ihr Netzwerk und sieht in ihr die richtige Besetzung, um den Film- und Medienstandort Baden-Württemberg weiterzuentwickeln.

In den ersten 100 Tagen ihrer Amtszeit will Wiesner nach Angaben der MFG den Austausch mit Filmschaffenden, Produzentinnen und Produzenten, Kinos, Verbänden, Fördernehmern sowie politischen und institutionellen Partnern suchen. Ziel sei es, gemeinsam mit dem MFG-Team eine tragfähige Strategie für die zukünftige Entwicklung des Film- und Medienstandorts Baden-Württemberg zu erarbeiten.

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